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Schnelle Hilfe gegen Plagegeister

Experten Tipps rund ums Thema Zecken

Inhalt:

  1. Plagegeister: Zecken
  2. Verschiedene Krankheiten
  3. Parasitenbefall erkennen
  4. Wie entferne ich eine Zecke
  5. Zeckenbisse vorbeugen
  6. Natürlicher Zeckenschutz
  7. Spot On

Plagegeister: Zecken

Zu den am weitesten verbreiteten Lästlingen in Deutschland gehören sicherlich Zecken und Flöhe. Während die Flöhe durch ihr massenhaftes Auftreten und den durch die Stiche verursachten Juckreiz zur Plage werden, steht bei den Zecken eine ganz andere Gefahr im Vordergrund. Sie können durch ihren Stich zahlreiche Krankheiten übertragen.

Ihr Hund kratzt sich unaufhörlich? Ihrer Katze juckt der Pelz? Gut möglich, dass Zecken und Flöhe wieder am Werk sind. Hunde und Katzen sind bei den lästigen Parasiten ausgesprochen beliebt. Sie sind echte Plagegeister, und sie sind überall: Zecken, die Blut saugenden Milbentierchen, die sich nur allzu gerne an unseren Vierbeinern festbohren. Sie lauern in Wäldern und auf Wiesen, aber auch im heimischen Garten und öffentlichen Grünanlagen.

Im Frühjahr und Sommer haben Zecken ihre Hochsaison und genau dann ist es an der Zeit, den passenden Parasitenschutz für den Hund bzw. die Katze auszuwählen und regelmäßig anzuwenden, um wirksam vorzubeugen.

Ihre Zahl nimmt weltweit zu und auch in Deutschland verbreiten sich immer mehr Arten, die früher nur aus dem Mittelmeerraum bekannt waren. Das liegt zum einen an der großen Reiselust der Europäer, aber auch an der wachsenden Möglichkeit, sein Haustier auf diese Reisen mitzunehmen. Traf man vor einigen Jahren fast nur den Gemeinen Holzbock bei uns an, so findet man mittlerweile siebzehn verschiedene Zeckenarten, weltweit sind es sogar ca. 850. Vor allem Süddeutschland ab der Linie Jena-Frankfurt gilt als Risiko-Gebiet für Zeckenbisse. Die lästigen Parasiten können bis zu einer Höhe von 1,5 Meter klettern, lassen sich dann im geeigneten Moment auf den potentiellen Wirt fallen und klammern sich an ihm fest und schon ist ein Zeckenbiss nicht mehr weit. Dabei reagieren Zecken auf den Geruch und die Körpertemperatur von Tieren und Menschen. Befallen werden von unseren Haustieren vor allem Hunde und Katzen, aber auch Pferde.

Damit Sie den Frühling und den folgenden Sommer mit Ihrem Hund und Ihrer Katze ohne die lästigen Parasiten & Insekten genießen können, sollten Sie Ihren lieben Vierbeiner schon jetzt präventiv schützen. Hierfür muss man jedoch nicht gleich zu harten Mitteln greifen. Es gibt für Hunde und Katzen wirksame Alternativen auf pflanzlicher Basis gegen Zecken, Milben, Flöhe und Co. mit ätherischen Ölen wie z. B. Zitroneneukalyptusöl, Geraniol und Neemöl, Kokosöl oder Schwarzkümmelöl.

Ein Zeckenbiss ist für Ihren Hund zunächst einmal vollkommen harmlos. Die Menge an Blut, die die kleinen Parasiten aufnehmen, ist verschwindend gering. Was Zecken für Hunde und Katzen so gefährlich macht, sind verschiedene Krankheitserreger, die sie in sich tragen können. Während des Saugvorgangs können diese Erreger in den Organismus Ihres Vierbeiners gelangen und ihn mit der entsprechenden Krankheit infizieren. Das passiert zwar nicht bei jedem Biss. Dennoch sollten Sie dieses Risiko ernst nehmen, zumal einige der Krankheiten, die über Zecken auf Ihren Hund übertragen werden können, sogar lebensgefährlich sind.

Verschiedene Krankheiten:

Borreliose durchläuft verschiedene Stadien. Unspezifische Symptome machen es schwer eine Infektion mit Borreliose beim Vierbeiner zu erkennen. Wird die Erkrankung nicht behandelt, kann sie unter anderem zu Problemen mit dem Herz und den Nieren sowie zu Lähmungen führen.

Babesiose greift die roten Blutkörperchen des Vierbeiners an und führt dadurch zu Blutarmut. Ohne eine umgehende Behandlung endet diese Infektionskrankheit bereits nach einigen Tagen mit dem Tod Ihres Vierbeiners. Überträger von Babesiose ist in den meisten Fällen die Auwaldzecke.

Die Infektionskrankheit FSME verläuft beim Vierbeiner zum Teil symptomfrei, kann sich jedoch auch in Form von grippeähnlichen Symptomen und Fieber äußern. Häufig werden bei FSME zudem die Hirnhaut und das Gehirn des Vierbeiners in Mitleidenschaft gezogen oder es kann zu einer Hirnhautentzündung kommen.

Ehrlichiose ist hauptsächlich im Mittelmeerraum ein größeres Problem, da ihr Überträger in erster Linie die dort beheimatete Braune Hundezecke ist. Die Krankheit äußert sich zunächst durch Symptome wie Nasenbluten, Fieber und Atemprobleme, bevor sie dann wieder abklingt. Nach einem langen Zeitraum von Monaten oder sogar Jahren kann sie jedoch wieder auftreten und unter anderem Ödeme, Gelenkerkrankungen und Blutungen auslösen.

Anaplasmose kann bei Ihrem Vierbeinerunter anderem Fieber, geschwollene, entzündete Gelenke sowie Lähmungen verursachen. Darüber hinaus kann es zu Abgeschlagenheit, Appetitlosigkeit sowie Blutarmut kommen. Weitere Symptome, die durch Anaplasmose auftreten können, sind beispielsweise Muskelverhärtungen, Probleme des Zentralen Nervensystems und eine größere Leber oder Milz.

Hepatozoonose ist eine parasitäre Infektionserkrankung, die durch Hepatozoon Arten hervorgerufen wird und unter anderem durch das Verschlucken/ Zerbeißen von Zecken übertragen wird. Die Erreger gehören zu den Kokzidien und durchlaufen den Kokzidien-typischen Entwicklungszyklus. Die klinischen Symptome variieren sehr stark. Fieber, Blutarmut, Abmagerung, Lymphknotenschwellungen, Nasen und Augenausfluß, blutiger Durchfall, Muskelschwäche und steifer Gang können auftreten. Bei massiver Infektion können die Hunde infolge der Organschädigungen sterben.

Alle diese Erkrankungen, verursacht durch einen Zeckenbiss zeigen unterschiedliche Symptome. Oft sind diese Grippe-ähnlich in Verbindung mit Übelkeit und Entzündungen, z.B. der Gelenk. Sollte Ihr Hund oder Ihre Katze derartige Anzeichen nach einem Zeckenbiss zeigen, sollten Sie in jedem Fall einen Tierarzt oder Tierheilpraktiker aufsuchen, bevor es für Ihr Tier gefährlich wird.

Parasitenbefall erkennen

Zeckenbisse sind bei Hund und Katze eine ernste Angelegenheit. Gerade wenn Sie mit Ihrem Vierbeiner häufig in Wäldern und auf Wiesen mit hohem Grasunterwegs sind, sollten Sie das Risiko von Zeckenbissen und den dabei übertragenen Krankheiten im Hinterkopf behalten. Um die Infektion mit gefährlichen Krankheiten zu vermeiden, sollten Sie diese daher möglichst verhindern oder die Parasiten zumindest umgehend entfernen.

  1. Zeckenkontrolle nachdem Spaziergang

Meist dauert es einen Moment, bis die Zecke sich eine Stelle für ihren Stich gesucht hat. Wenn Sie Ihre Fellnase jedes Mal nach dem Spazierengehen gründlich absuchen, ist die Wahrscheinlichkeit daher hoch, dass Sie eventuell vorhandene Zeckenganz einfach aus seinem Fell entfernen können. Schauen Sie bei Ihrem Hund oder Katze vor allem die Bereiche Kopf, Brust, Nacken und Achseln genau an. Beachten Sie zusätzlich die natürlichen Tipps für Ihr Haustier, dann steht einem unbeschwerten Balgen und Toben in freier Natur ohne Zeckenbiss nichts mehr im Wege.

  • Zecken nach dem Bissvollständig entfernen

Je nach Krankheit kann es Stunden oder sogar einen ganzen Tag dauern, bevor die Krankheitserreger in den Organismus Ihres Vierbeiners gelangt sind. Falls Ihre Fellnase bereits von einer Zecke gebissen wurde, sollten Sie diese mithilfe einer Zeckenzange entfernen. Dabei ist es wichtig, dass Sie auch den Kopf entfernen.

Wie entferne ich eine Zecke?

Finden Sie einen Zeckenbiss bei Ihrem Hund, Katze oder Pferd, sollten Sie folgendes beachten:

  • So schnell wie möglich die Zecke entfernen mit einer Zeckenzange, Zeckenhaken oder einer Pinzette
  • Beim Zeckenentfernen das Werkzeug möglichst hautnah am Kopf der Zecke ansetzen
  • Die Zecke nicht zu fest drücken, um die Übertragung von Flüssigkeiten auf Dein Haustier zu vermeiden
  • Dann die Zecke langsam, kontrolliert und mit einer Drehbewegung herausziehen
  • Sollte der „Zeckenkopf“ stecken bleiben, wird dieser innerhalb der nächsten Tage vom Körper Deines Haustiers abgestoßen, da es sich nur um Reste des Stechrüssels der Zecke handelt
  • Im Folgenden die Einstichstelle weiter beobachten, ob sich Rötungen etc. zeigen

Wie kann ich bei meinem Tier gegen Zeckenbisse vorbeugen?

Aufgrund der wachsenden Verbreitung der Zecke ist es immer wichtiger, an die Zecken-Prophylaxe zu denken, wenn es Frühling wird. Allerdings sollten Sie dabei wissen, dass ein 100%iger Zeckenschutz nicht möglich ist. Das liegt zum einen daran, dass jedes Tier unterschiedlich auf bestimmte Präparate reagiert, zum anderen sind natürliche Vorgänge wie Geruchsveränderungen nicht immer gänzlich steuerbar. Allerdings gibt es Mittel und Wege, einem Befall nahezu auszuschließen. Nur so können Sie zielgerichtet Zeckenbisse vermeiden.

Von der Zeckenzange bis zur Nahrungsergänzung – Die Auswahl ist groß

Der Markt des Zeckenschutzes ist über die Jahre groß geworden und als Halter muss man zwischen zahlreichen Präparaten wählen. Achten Sie darauf, was Ihr Tier am besten verträgt und stimmen Sie sich im Zweifelsfall mit Ihrem Tierarzt oder Tierheilpraktiker ab. Ob Zeckenzange, Zeckenhalsbänder oder Spot On mit natürlichen oder chemischen Wirkstoffen (Nervengiften), als Tablette oder Kapsel, Futterergänzungsmittel oder andere natürliche Anwendungen – jeder muss für sein Tier das Passende gegen Zeckenbisse finden. Allerdings sei hier vor den Nebenwirkungen mancher chemischer Wirkstoffe gewarnt. Es kann zu Hautreaktionen mit Juckreiz, neurologische Störungen oder Magen-Darm-Problemen kommen, wenn Sie nicht vorsichtig beobachten, ob Ihr Liebling das Mittel verträgt.

Bei Katzen sollten Sie keine Präparate mit den Wirkstoffen Permethrin und Imidacloprid verwenden, da diese für die Tiere sehr giftig sind. Deshalb achte darauf, dass Sie auf keinen Fall ein Hundeprodukt zum Schutz gegen Zeckenbisse für Deine Katze kaufen. Auch bei Welpen gilt besondere Vorsicht.

Natürlicher Zeckenschutz: Verschiedene Möglichkeiten

Grundsätzlich lässt sich beobachten, dass die Zecken immer resistenter gegen chemischen Zeckenschutz werden. Aus diesem Grund raten wir zu natürlichen und nebenwirkungsfreien Alternativen, da sie die Wahrscheinlichkeit von Zeckenbissen beim Hund verringern. Zur äußeren Anwendung können zum Beispiel ein natürliches Spot on oder Zeckenspray zum Einsatz gegen Zeckenbisse kommen. Sie sind rein pflanzlich und schonender zur Haut als die chemischen Alternativen. Aufgrund der Flüchtigkeit der enthaltenen ätherischen Öle sollten sie täglich angewendet werden. Auch bei diesen Mitteln gegen Zeckenbisse reagiert jedes Tier individuell.

Neben der äußerlichen Anwendung gibt es auch die Möglichkeit, Ihr Tier bei dem Zeckenschutz über die Nahrung zu unterstützen. Mit Bierhefenwird der Eigengeruch Ihres Tieres verändert, ohne dass es für den Menschen auffällig wäre. Die Zecke wird jedoch von dem neuen Geruch Ihrer Fellnase oder Ihrer Katze abgeschreckt und ein Zeckenbiss kann vermieden werden. Zudem wird die Hautabwehr Ihres Lieblings gestärkt. Ähnliche Wirkung zeigt die Einnahme von Knoblauch, Cistus incanus (Zistrose) oder auch Schwarzkümmelöl gegen Zeckenbisse.

Schwarzkümmelöl gegen Zecken

Die gesundheitsfördernde Wirkung bekommt der Schwarzkümmel durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen. Das aus seinen Samen gewonnene, kaltgepresste Öl wird bei Hunden zur Zeckenabwehr eingesetzt. Die Parasiten werden durch den Geruch abgeschreckt, den mit Schwarzkümmel behandelte Hunde verströmen. Die Einsatzmöglichkeiten des Mittels für Ihren Vierbeiner sind aber noch vielseitiger:

  • Zeckenabwehr
  • Steigerung der körpereigenen Immunabwehr
  • Bekämpfung von Allergien
  • Behandlung von Haut- und Fellproblemen
  • Unterstützung des Verdauungstraktes
  • Vorbeugung von Milben-, Laus- und Flohbefall

Wie muss ich Schwarzkümmelöl für meinen Hund dosieren?

Bei den vielen Erfahrungsberichten im Netz ist es nicht immer leicht, die Übersicht zu bewahren, welche Dosierungsmenge die richtige für Ihren Hund ist. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, die tägliche Zufütterung von Schwarzkümmel individuell von Tier zu Tier abzustimmen.

Sie können das Öl einfach auf das Futter träufeln, dem Trinkwasser beimengen oder mit einem Leckerli geben. Manche Tiere mögen den Geschmack nicht – daher empfehlen wir am besten mit einer geringen Dosis zu starten und hier tropfenweise zu beginnen. So gewöhnen Sie Ihre Fellnase langsam daran.

Wichtig ist, dass Sie Schwarzkümmelöl nicht an tragende Hündinnen verfüttern. Auch leberkranke Tiere können dieses natürliche Anti-Zeckenmittel leider nicht abbauen. Bei Katzen greifen Sie ebenfalls lieber auf andere Präparate zurück, denn ihnen fehlt das Enzym zum Abbau von Terpenen, das in allen ätherischen Ölen enthalten ist.

Für alle anderen Hunde kann Schwarzkümmelöl eine wunderbare Alternative zu chemischen Mitteln oder weiteren natürlichen Zeckenschutzpräparaten sein. Es hat sich bei vielen Hunden als gutes Mittel zur Zeckenabwehr bewährt und unterstützt zusätzlich wichtige Körperfunktionen. Wenn Sie stets mit Bedacht füttern, kann Schwarzkümmel einen guten Beitrag zur abwechslungsreichen Ernährung und zur nebenwirkungsfreien Zeckenabwehr leisten.

Was ist ein Spot On?

Spot“ kommt aus dem Englischen und heißt „Fleck“ oder „Punkt“. Spot On-Präparate sind Produkte, welche Medikamente in flüssiger Form zur Prophylaxe, das heißt zur Vorbeugung, bzw. Behandlung eines Befalles von Endo- oder Ektoparasiten enthalten. Zu Ektoparasiten zählen z.B. Zecken, Flöhe oder Milben. Bei Endoparasiten handelt es sich u.a. um Würmer, wie den Fuchsbandwurm oder Spulwürmer. Als nicht verschreibungspflichtige Produkte werden Spot-on-Präparate mit pflanzlichen Bestandteilen als Zecken- und/oder Flohschutzmittel angeboten. Die Inhaltsstoffe sind meist Geraniol, Niembaum-Extrakt, Zitroneneukalyptus. Diese sollen durch ihren charakteristischen Geruch die Schädlinge abwehren oder bei Hautkontakt austrocknen.

Spot On-Präparate werden immer direkt auf der Haut im Bereich des Halsansatzes zwischen den Schulterblättern aufgetragen. So wird der Wirkstoff vom Körper aufgenommen und kann in die Blutbahn gelangen. Die Stelle ist sehr von Vorteil, da sich die Tiere das Mittel dort nicht ablecken können. Auch Hundewelpen können bereits von Parasiten befallen sein. Vor allem Flöhe können den Kleinen zu schaffen machen und bei massivem Befall sogar eine Blutarmut auslösen. Je nach Größe des Tieres wird das Mittel auf eine oder mehrere Stellen aufgetragen. Spot On kann bei Welpen ab 2kg schon ab dem ersten Lebenstag eingesetzt werden. Es tötet Flöhe zuverlässig ab und kann genau auf das Gewicht des Welpen angepasst werden.

Vorteile von Spot-Ons:

  1. Ein Spot On ist einfach aufzutragen und verteilt sich von selbst
  2. Die Dosis ist vorgegeben, wodurch eine versehentliche Überdosierung vermieden wird
  3. Die Wirkung setzt schnell ein und hält mehrere Wochen an
  4. Das Mittel wirkt spezifisch gegen Parasiten
  5. Je nach Produkt werden verschiedene Parasiten abgewehrt, z.B. Zecken, Flöhe, Haarlinge und Mücken
  6. Der Vierbeiner muss kein störendes Parasiten-Halsband tragen, mit welchem er hängen bleiben kann.

Anwendung eines Spot Ons:

Die Anwendung eines Spot Ons ist sicher und unkompliziert, sodass der Tierhalter den Schützling einfach selbst zuhause behandeln kann. Dazu werden die Haare Ihres Tieres an einer Stelle gescheitelt und das Mittel wird aus dem Fläschchen direkt auf die Haut gegeben. Die richtige Dosis eines Spot On Präparats ist abhängig von Alter, Gewicht und Tierart. Durch die Dosierung von 1-2 Tropfen täglich wird sichergestellt, dass die Behandlung wirksam und dein Tier vollständig geschützt wird.

Da Spot-Ons direkt auf die Haut aufgetragen werden, sollten Sie immer warten, bis das Mittel vollständig in die Haut des Tieres eingezogen ist, damit sie nicht direkt in Berührung mit dem Wirkstoff kommen. Achten Sie gerade in der Umgebung von Kindern darauf, die gern mit dem Hund oder der Katze spielen. Wird das Spot-On abends aufgetragen, hat es genügend Zeit einzuziehen und zu trocknen.

Hunde kuscheln auch mit ihren Artgenossen und einige Exemplare sind wahre Abschleck-Profis. Katzen leben Ihren Putzinstinkt manchmal an Tieren in ihrer Umgebung aus. In einem Haushalt mit mehreren Tieren kann es deshalb vorkommen, dass sich die Tiere die Spot-on Präparate gegenseitig ablecken. Das beeinflusst den Parasitenschutz nicht gerade positiv und kann sogar zu Vergiftungen führen, z.B. wenn die Katze das Spot-on des Hundes ableckt. Deshalb sollten Sie auch hier darauf achten, dass die Tiere getrennt sind, bis das Präparat eingezogen ist.

Wichtig ist also, dass das Tier die Lösung nach dem Auftragen auf die Haut nicht ablecken kann, damit ausreichend Wirkstoff erhalten bleibt, der sich mit dem natürlichen Talgfilm über die Haut verteilen kann. Daher ist eine für den Vierbeiner nicht erreichbare Körperstelle wie zwischen den Schulterblättern oder im Nacken des Tieres gut geeignet. Das Anti Parasiten-Mittel verteilt sich dann selbstständig wie ein feiner, öliger Film über der Haut und dem Fell des Tieres. Bei bestimmungsgemäßer Anwendung wird die Gesundheit des Hundes, bzw. der Katze nicht beeinträchtigt.

Hund oder die Katze sollten zwei Tage nach der Behandlung nicht gebadet und shampooniert werden. So wird der natürliche Talgfilm der Haut nicht zerstört und das Mittel entfaltet seine volle Wirkung. Der Einsatz von Spot-on-Präparaten muss regelmäßig erfolgen, sofern er nicht nur der Bekämpfung, sondern auch der Vorbeugung von Zecken- und Flohbefall dient. Da der Flohbefall nicht nur während der Sommermonate, sondern in zentralbeheizten Wohnungen auch in der kalten Jahreszeit ein Problem darstellt, empfiehlt sich die ganzjährige vorbeugende Behandlung auch für Wohnungstiere. ReaVET Insektenschutz Hund und Katze kann einfach mit der Dosierflasche aufgetragen werden.

Schnelle Tipps bei der Anwendung:

  1. Falls erforderlich, nehmen Sie Ihr Haustier vor der Anwendung des Produktes vorübergehend das Halsband ab, damit Sie freien Zugang zum Nackenbereich haben.
  2. Bieten Sie Ihrem Liebling ein Leckerli an oder legen Sie Futter auf den Boden, um Ihren Vierbeiner abzulenken, während das Medikament aufgetragen wird. Eine zweite Person kann hilfreich sein, welche Ihr Tier zwischenzeitlich locker hält oder es vorne füttert und so ablenkt. Dann können die Tropfen in Ruhe aufgetragen werden.
  3. Teilen Sie das Fell im Nacken bzw. zwischen den Schulterblättern, indem Sie einen Scheitel bilden, der die Haut sichtbar macht.
  4. Waschen Sie sich nach der Behandlung gut die Hände
  5. Warten Sie mindestens 24 Stunden ab, bevor du Ihr Haustier gebadet oder es schwimmen gelassen wird
  6. Vermeiden Sie, die Applikationsstelle nach dem Autragen zu berühren, bis das Medikament getrocknet ist. Das ist vor allem die ersten Stunden nach dem Verabreichen der Tropfen wichtig, aber generell sollte 2-3 Tage lang vermieden werden, mit der Hand an die Stelle zu kommen.

 

Wie wirkt ein Spot On?

Von der behandelten Stelle im Nacken des Tieres aus verteilt sich das Spot On nach dem Auftragen innerhalb weniger Tage mit dem natürlichen Talgfilm der Haut auf oder im Körper. Nach dem Auftragen verteilt sich der Wirkstoff innerhalb von ein bis zwei Tagen über die oberen Hautschichten des Tieres. Der Wirkstoff wird in den Talgdrüsen gespeichert und kontinuierlich mit dem Talg ins Fell und auf die Haut abgegeben. Flöhe und Zecken, die Ihr Tier befallen, werden durch direkten Kontakt mit dem Wirkstoff abgetötet.

Der Wirkstoff wird lediglich in den obersten Hautschichten und in den Talgdrüsen gespeichert. Daher ist das Risiko einer Belastung von Organen gering. Es wirkt zudem hochselektiv im Parasiten und ist daher bei richtiger Anwendung unkritisch für Hund, Katze und Mensch.

Man unterscheidet zwischen systemisch und topisch wirkenden Präparaten. Bei systemisch wirkenden Spot-ons dringt das Mittel durch die Haut ein und wird über die Blutbahn im Organismus verteilt. Dadurch sind diese schnell wirksam und erreichen schnell jede Körperstelle. Die am Wirt haftenden Flöhe und Zecken nehmen den Wirkstoff auf und sterben innerhalb kurzer Zeit ab. Bei topisch anwendbaren Präparaten dagegen ist der Wirkstoff an ein Trägermedium gebunden, dessen geringe Oberflächenspannung eine feine Verteilung auf der Haut erlaubt. Nach dem Auftragen verteilt sich der Wirkstoff über die Talgschicht der Haut auf dem gesamten Körper des Tieres. Beim Kontakt mit Zecken oder Flöhen haben die Parasiten mit dem Wirkstoff Berührung. In Abhängigkeit von der eingesetzten Substanz suchen sie entweder das Weite oder sie sterben ab.

Halten Sie das richtige Behandlungsintervall ein, denn nur, wenn kontinuierlich ausreichend Wirkstoff vorhanden ist, kann eine Wirkung gegen Flöhe und Zecken ohne Schutzlücke ermöglicht werden. Ohne Schutzlücke Flöhe und Zecken.

Der enthaltene Wirkstoff Geraniol, der im verträglichen Insektenschutz auf pflanzlicher Basis zum Einsatz kommt, bekämpft aktiv Zecken- und Parasitenbefall und beugt erneutem Befall an Hunden und Katzen wirksam vor. Geraniol funktioniert dabei rein physikalisch und mit kontinuierlicher Verdunstung. Es handelt sich dabei um ein ätherisches Öl, das aus der Duftgeranie gewonnen wird, und zerstört den Chitinpanzer von Zecken und anderen Parasiten. Zusätzlich macht Geraniol das Tier über den Geruch sehr „unappetitlich“ für Zecken und Flöhe, so dass diese gar nicht erst anbeißen. Aber auch natürliche Inhaltsstoffe wie Thiamin, Schwarzkümmelöl und Bierhefe sind wahre Zeckenabschrecker.

Unterschied Hunde und Katzen Spot Ons

Was für Hunde gut ist, bringt Katzen in Not. Floh- und Zeckenmittel für Hunde können für Katzen tödlich sein. Wichtig ist daher genau drauf zu achten für welches Tier die Parasitenabwehr hergestellt ist. Für Katzen beispielsweise ist Permethrin hochgiftig, weil sie – im Gegensatz zu Hunden – eine verminderte Glucuronyltransferase-Aktivität aufweisen. Deshalb können Katzen den Wirkstoff in der Leber schlecht verstoffwechseln. Auch Teebaumöl ist wegen des Gehalts an Phenolen giftig für Katzen. Ätherische Öle kann der Stoffwechsel von Katzen nur sehr langsam verarbeiten, daher reichern sich solche Stoffe im Körper des Tieres nach und nach an. Symptome einer Vergiftung mit Teebaumöl bei der Katze können Taumeln, Schwäche und Muskelzittern sein. Auch Fressunlust, Darmprobleme und Abmagerung können hinzukommen, wenn die Katze mit Teebaumöl in Kontakt gekommen ist.

Stefan Görges
Parasitenschutz / Kommentare 0

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