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Demenz bei Hunden

Demenz bei Hunden: Verständnis, Symptome und Unterstützung

Demenz, auch als kognitive Dysfunktionssyndrom (CDS) bekannt, ist nicht nur beim Menschen präsent, sondern betrifft auch unsere treuen Begleiter – Hunde und Katzen. Ähnlich wie bei älteren Menschen kann Demenz auch bei Tieren auftreten und ihre Lebensqualität beeinträchtigen. Allerdings kommt es häufig vor, dass Tierärzte und Hundehalter solche Wesens- und Verhaltensveränderungen irrtümlicherweise als normale Anzeichen des Alterns abtun, wodurch die Diagnose möglicherweise gar nicht oder erst spät gestellt wird.  Es ist wichtig, dieses Thema zu verstehen, um Deinen geliebten Vierbeiner angemessen zu unterstützen.

Was ist Demenz bei Hunden? Demenz bei Hunden ist ein neurologischer Zustand, der hauptsächlich ältere Hunde betrifft. Ähnlich wie bei Menschen resultiert sie aus fortschreitender Degeneration des Gehirns. Diese Degeneration kann zu einer Vielzahl von kognitiven Beeinträchtigungen führen, einschließlich Veränderungen im Verhalten, der Wahrnehmung und des Gedächtnisses.

Symptome: Die Symptome von Demenz bei Hunden können variieren, aber typische Anzeichen sind:

  1. Desorientierung: Hunde können in ihrer vertrauten Umgebung desorientiert erscheinen und sich in bekannten Räumen oder Orten verirren. Die Hunde wandern ziellos herum.
  2. Veränderungen im Schlaf-Wach-Rhythmus: Hunde mit Demenz haben oft Schwierigkeiten, einen normalen Schlaf-Wach-Rhythmus aufrechtzuerhalten. Sie können nachts unruhig sein und tagsüber vermehrt schlafen. Teilweise sind die Hunde gänzlich schlaflos.
  3. Veränderte Interaktion: Betroffene Hunde können weniger Interesse an sozialen Interaktionen mit ihren Besitzern oder anderen Tieren zeigen. Ebenso sind manche Tiere extrem anhänglich und schutzbedürftig.
  4. Harn- und Kotinkontinenz: Probleme mit der Blasen- und Darmkontrolle können auftreten.
  5. Magenprobleme: durch Stress kann es zu Magen – und Darmbeschwerden kommen.
  6. Veränderte Reaktion auf Reize: Hunde mit Demenz können übermäßig ängstlich oder reizbar werden. Sie könnten plötzlich auf vertraute Geräusche oder Situationen überreagieren. 
  7. Verändertes Lernverhalten: Das Erlernen neuer Befehle oder das Erinnern an bekannte Befehle kann schwieriger werden.
  8. Vergesslichkeit: nicht in der Lage sein, bekannte Personen zu erkennen, oder vergessen, bereits gefressen zu haben.
  9. Rastlos: es kann sein, das Dein Hund Bewegungsdrang verspürt und rastlos umher läuft, bis zur Erschöpfung. Gegeben falls begleitet mit Fiepsen, Junken oder anderen Lauten.

Die rechtzeitige Diagnose kann die Lebenserwartung erhöhen. Wenn die Demenz jedoch frühzeitig erkannt wird, können einige Tiere genauso lange leben wie ihre gesunden Artgenossen. Wenn die Diagnose aber erst im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit erfolgt, liegt die Lebenserwartung normalerweise zwischen wenigen Monaten und einem Jahr. Die ersten Anzeichen von Demenz bei Hunden treten oft im Alter von etwa sieben oder acht Jahren auf.

Unterstützung und Pflege: Wenn bei Deinem Hund Anzeichen von Demenz auftreten, ist es wichtig, tierärztlichen Rat einzuholen. Ein Tierarzt kann eine genaue Diagnose stellen und einen Behandlungsplan empfehlen. Dies kann eine Kombination aus Medikamenten, Diätanpassungen, Phytotherapie und Verhaltensänderungen umfassen.

Zusätzlich zur tierärztlichen Betreuung gibt es Möglichkeiten, Deinen Hund im Alltag zu unterstützen:

  1. Struktur und Routine: Halte eine regelmäßige Tagesroutine aufrecht, um Deinem Hund ein Gefühl der Sicherheit zu geben.
  2. Mentale Stimulation: Spiele, Puzzle-Spielzeug und einfache Gehorsamsübungen können dazu beitragen, das Gehirn Deines Hundes aktiv zu halten.
  3. Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Omega-3-Fettsäuren und Antioxidantien ist, kann die Gehirnfunktion unterstützen. Ältere oder vorerkrankte Hunde können von Nahrungsergänzungsmitteln profitieren, sogenannten Supplementen.
  4. Anpassungen in der Umgebung: Minimiere Veränderungen in der Umgebung, um Desorientierung zu reduzieren.
  5. Liebevolle Pflege: Geben Deinem Hund viel Liebe, Geduld und Zuneigung, um Ängste zu lindern und seine Lebensqualität zu verbessern.

 Demenz bei Hunden ist eine herausfordernde Erkrankung,

 aber mit angemessener Pflege und Unterstützung kannst du Deinem pelzigen Freund helfen,

 ein erfülltes Leben zu führen, selbst wenn er mit den Herausforderungen des Alterns konfrontiert ist.

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