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Welpen Ernährung – Die richtige Fütterung von Welpen & Junghunden

Die Welpenzeit ist für die Entwicklung deines Hundes von entscheidender Bedeutung. In dieser Zeit sammelt dein Vierbeiner unter anderem erste Erfahrungen im Umgang mit Artgenossen und Menschen. Aber auch die Ernährung spielt eine wichtige Rolle, da diese die Grundlage für die Gesundheit des späteren Hundelebens legt. Um das Wachstum des Hundes optimal zu fördern, müssen sowohl Futter, Futtermenge und auch die Häufigkeit der einzelnen Mahlzeiten auf die Bedürfnisse angepasst werden. Doch den Welpen richtig füttern – was muss ich beachten?

Wie oft füttere ich meinen Welpen?

Der Welpe kommt blind und taub zur Welt und seine wichtigsten Empfindungen in dieser ersten Zeit sind Hunger und Kälte. Die Kleinen schlafen die meiste Zeit und suchen Kontakt zur Mutter, um Nahrung aufzunehmen und sich zu wärmen.  

Die Ankunft im neuen Zuhause bedeutet für Ihren Welpen eine Riesenumstellung. In dieser Situation sollte ihm erst einmal kein neues Futter vorgesetzt werden. Lasse dir am besten vom Züchter oder Tierheim etwas von dem Futter mitgeben, dass dein kleiner Hund kennt und mag. Frage den Hundezüchter nach den Fütterungszeiten und behalte die deinem Welpen vertrauten Zeiten zumindest in der ersten Woche unverändert bei. Wenn sich die Aufregung der ersten Tage gelegt hat und du das Futter langsam wechseln möchtest, mische täglich etwas vom neuen Futter unter das Alte. Bewähren kann sich folgende Mischung:

  • Tag 1 und 2: 3/4 altes und 1/4 neues Futter
  • Tag 3 und 4: halb altes, halb neues Futter
  • Tag 5 und 6: 1/4 altes und 3/4 neues Futter
  • ab dem 7. Tag: nur noch das neue Futter

Der Magen-Darm-Trakt deines Winzlings ist mit 8 Wochen zwar schon an feste Nahrung angepasst, kommt anfangs aber nur mit kleinen Futtermengen zurecht. Zum Herumtollen und Wachsen braucht der Welpe aber gleichzeitig auch viel Energie - im Schnitt doppelt so viel wie ein gleich schwerer erwachsener Hund. Deshalb ist eine regelmäßige Fütterung wichtig. Anfangs wird es empfohlen 4 Mahlzeiten zu geben, ab 6 Monate noch drei und ab einem Jahr in der Regel nur noch ein bis zwei. Bei Riesenrassen sollten es drei Mahlzeiten sein.

Hundefutter, das speziell an die Bedürfnisse von Welpen und Junghunden angepasst ist, heißt auch Welpenfutter, Puppyfutter oder Juniorfutter. Sollte nichts von all dem zu lesen sein, wird das Futter auch nicht für Welpen empfohlen und sollte nicht an die Kleinen verfüttert werden.  

Wenn du deinen Welpen mit Trockenfutter richtig füttern willst, empfehlen wir, das Welpentrockenfutter zunächst eine Zeitlang in lauwarmem Wasser einzuweichen. Der kleine Welpenmagen kann das aufgeweichte Futter besser verdauen. Die Pellets blähen sich im Magen nicht so stark auf und verursachen so keine Bauchschmerzen und Blähungen.

Die wichtigsten Nährstoffe in der Welpenernährung

Das Futter für deinen Welpen muss ihm alles liefern, was er für seine Entwicklung braucht. Vor allem natürliche Energie, aber auch alle Nährstoffe, wie etwa hochwertiges Eiweiß, Kalzium und Phosphor für den Aufbau von Muskeln und Knochen. Je mehr Energie und Nährstoffe dein Welpe bekommt, desto schneller wird er wachsen.

Es sollte sich bestenfalls um ein Alleinfutter oder ein Ergänzungsfutter handeln. Alleinfutter sind als solche deklariert und enthalten all das, was dein Welpe für eine gesunde Entwicklung benötigt. Für die Wachstumsphase geeignete Hundefutter zeichnen sich vor allem durch einen hohen Energiegehalt, an den Bedarf der Welpen angepasste Mineralstoffgehalte und hochwertige, leicht verdauliche Eiweiße aus.

  • Kohlenhydrate als Energie Quelle: Reisflocken, Kartoffelflocken, Haferflocken, Hirse, Nudeln, Buchweizen, Tapioka, Amaranth, Gerste
  • Essentielle Fettsäuren für den Hormonhaushalt: Lachsöl, Schwarzkümmelöl, Kokosöl, Dorschlebertran, Fettreiche Fleischsorten (Rind, Ente, Schwein (Schwein niemals roh füttern – Gefahr auf Tollkrätze), Lachs, Hering, Makrele.
  • Tierisches Eiweiß zur Proteinversorgung - Das Herz, die Muskeln und das Gehirn des Hundes bestehen überwiegend aus Proteinen. Sie sind daher wichtig, um das Wachstum des Welpen zu unterstützen. Außerdem dienen sie als Energielieferanten und halten Immunsystem und Stoffwechsel stabil. Empfehlenswert sind: Fleisch, Eier, Joghurt, Quark, Käse

Aber auch die Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe sind neben den Makronährstoffe die dem Welpenkörper überwiegend Energie liefern, essentiell für ein gesundes Wachstum. Diese Stoffe werden mit der Nahrung oder Futterergänzung zugeführt.

  • Unterstützung Gelenke und Knochen: Eiweiß, Kalzium, Kollagen, Phospor
  • Unterstützung des Immunsystems: Vitamin A, C, D, Antioxidantien, Eisen, Omega-3-Fettsäuren, Selen. Bekommt der Welpe ausreichend und verschiedene Vitamine über seine Nahrung, kann sich das positiv auf seine Gesundheit auswirken und der Vierbeiner kann nach Lust und Laune herumtollen.  
  • Unterstützung der Gehirn- und Augenentwicklung: Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Lutein, Selen
  • Unterstützung glänzendes Fell und vitale Haut: Essenzielle Fettsäuren, B-Vitamine, Zink 

Es ist nötig auf die Größe des Welpen zu achten, da kleine Hunderassen anders wachsen als große. In der Regel werden von den Herstellern sowohl Welpenfutter (Puppy) als auch Junghundefutter (Junior) für das erste Lebensjahr angeboten. Auch diese Trennung nach Alter ist sinnvoll, denn der Energie- und Nährstoffbedarf eines acht Wochen alten Welpen ist bezogen auf das Körpergewicht deutlich höher als der eines sechs Monate alten Junghundes.

Die Wachstumsphase des Welpen beachten

Vermeiden kann man ein zu schnelles oder auch zu langsames Wachstum, indem sich an einer individuell für Ihren Hund erstellten Wachstumskurve orientiert wird. Am besten lässt man sich beim ersten Tierarztbesuch eine solche Wachstumskurve erstellen. Wiege deinen Hund während seines ersten Lebensjahres (bei großen Rassen auch länger) wöchentlich und gleiche sein Gewicht mit der Wachstumskurve ab. Liegt er auf der Kurve, ist alles bestens. Liegt er deutlich (mehr als 10 %) darüber oder darunter, bespreche bitte mit deinem Tierarzt, wie die Futtermenge anpassen werden sollte. Häufig schauen Hundehalter auf die Futterverpackung und füttern dann die Menge, die für das aktuelle Gewicht ihres Welpen empfohlen wird. Dadurch bekommen ohnehin zu schwere Welpen zu viel Futter, während zu leichte Welpen unbeabsichtigt auf Diät gesetzt werden.

Die häufigsten Fehler bei der Welpenfütterung – die Überversorgung wachsender Hunde. Um dies zu vermeiden, orientieren Sie sich wie beschrieben an der Wachstumskurve des Hundes und bemiss die Futtermenge nach Sollgewicht. Es sollte darauf geachtet werden, die Kalorienmenge nicht zu überschreiten – auch nicht mit Leckerlies und Hundeknochen. Leckerlies können, um dies zu vermeiden von der täglichen Futtermenge abgezweigt werden. Ein weiterer häufiger Fehler ist die falsche Kalzium- und Phosphorversorgung. Sowohl eine Unterversorgung als auch eine Überversorgung führen zu schweren gesundheitlichen Schäden. Vermieden werden kann das, wenn von Anfang an ein ausgewogenes Alleinfutter für Welpen ausgewählt wird und Sie gemäß den Herstellerangaben nach einigen Monaten auf ein Junghundefutter umstellen.

Füttere erst dann ein Hundefutter für erwachsene Tiere, wenn der Hund ausgewachsen ist. Bei den meisten Hunderassen ist das mit 12 Monaten der Fall, bei großen Rassen und Riesenrassen evtl. erst mit 18 bis 24 Monaten. Keine Mineralstoffergänzungen, wenn der Hund ein Alleinfutter für Welpen bzw. Junghunde gefüttert bekommt.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Welpen mehrmals täglich füttern

Beim Züchter über die bisherige Ernährung informieren

Auf einen ausgewogenen Nährstoffbedarf des Welpen achten

Futterergänzungen als zusätzliche Nährstoffunterstützung beifügen

Welpenernährung an Wachstumskurve der Rasse anpassen

Futter lauwarm oder in Zimmertemperatur geben

Nicht zu plötzlich und häufig das Futter umstellen

Den Welpen nicht überfüttern: ein bisschen zu dünn ist besser als zu dick

Zu viel Kalzium und Phosphor vermeiden

Keine Essensreste füttern

Kein Futter für ausgewachsene Hunde füttern

Du möchtest mit einem unserer Tierexperten speziell über die Ernährung deines Vierbeiners sprechen? Stelle deine Fragen gerne unseren ausgebildeten Tierheilpraktikern und Biologen: per Mail oder unter 02163 – 95 150 50

Stefan Görges
Welpen & Junghunde / Kommentare 0

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