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Welpenerziehung ist das A und O

Die Welpenzeit ist für die Entwicklung Deines Hundes sehr entscheidend. In dieser Zeit sammelt Dein Hund unter anderem erste Erfahrungen im Umgang mit Artgenossen und Menschen. Dabei ist die Welpenerziehung unerlässlich. Es ist wichtig, mit der Erziehung früh anzufangen, damit dein Hund sich später gut benehmen wird.

Die Sozialisierungsphase – Ein prägender Abschnitt

In der Regel zieht der Welpe im Alter von acht bis zwölf Wochen in seinem neuen Zuhause ein. In dieser Zeit findet die sogenannte Sozialisierungsphase statt. Nachdem sich dein Liebling in den ersten Tagen in seinem neuen Zuhause in aller Ruhe eingelebt hat, ist es für ihn in den kommenden Wochen besonders wichtig, die Welt zu entdecken. Was der Welpe in dieser Zeit lernt, prägt ihn maßgeblich für sein Leben. In dieser Zeit sollte der Welpe alles kennenlernen, mit dem er auch später im Alltag zu tun haben wird. Beispielsweise gibt es im Alltag viele ungewohnte Geräusche für den kleinen Welpen: Der laute Staubsauger, der Fernseher, Tellerklappern, stürmische Kinder, die vielen Menschen auf dem Bahnhof, Fahrräder, laute Motorräder, rollende Einkaufswagen, schreiende Babys und seltsame Rolltreppen. Für einen Welpen sind die meisten dieser Eindrücke neu und es gibt noch vieles mehr zu entdecken.

Um eine positive Hundeerziehung zu ermöglichen, muss man zuerst den Hund kennenlernen. Jedes Lebewesen ist einzigartig und hat seine eigene Persönlichkeit inklusive Vorlieben, Abneigungen, Stärken und Schwächen. Die gilt es im Laufe der Zeit kennenzulernen.

Zwischen der achten und der elften Lebenswoche lieben Welpen gefühlt alle Menschen. Hierbei differenziert der Welpe nicht, um wen es sich im persönlichen Umfeld handelt. Ungefähr ab der 12. Lebenswoche baut der Welpe dann feste Bindungen auf. Hierbei kann es sich um eine einzelne Person handeln oder auch mehrere Familienmitglieder, die sich intensiv um den Welpen kümmern. Euphorisiert von dem süßen, runden Köpfchen, den Kulleraugen und den tapsigen Schritten wird oftmals verpasst, gleich von Anfang an Regeln aufzustellen. Nur wenn der Welpe sein Regelpaket von Anfang an genau kennenlernt, kann er sich in seiner neuen Sozialstruktur sicher fühlen.

Wenn du mit mehreren Personen in einem Haushalt lebst, ist es besonders wichtig, dass alle an einem Strang ziehen und klare Absprachen in Bezug auf die aufgestellten Regeln gemacht werden, da es sonst zu Problemen bei der Welpenerziehung führen kann. Lernt dein Hund von Anfang an seine Position in der Familie und seine Grenzen kennen, wirkt es sich positiv auf die harmonische Stimmung im Haus und auch auf die gesunde Entwicklung des deines Hundes aus.

Der Ton macht die Musik

Ein klares Kommando und ein ruhiger, entschlossener Tonfall geben deinem Welpen ein Gefühl von Sicherheit. Dein Hund erkennt an Mimik, Gestik und am Tonfall, was du von ihm möchtest.

Der richtige Tonfall ist bei der Welpenerziehung maßgeblich entscheidend. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass zu lernende Kommandos stets mit einer festen Stimme ausgesprochen werden. Ein strenger Ton wird für das Tadeln des Welpen verwendet. Ein Lob wird hingegen mit einer hohen und lieblichen Stimme ausgesprochen. Auch das richtige Timing ist hierbei wichtig. Hunde leben in der Gegenwart und setzen die Reaktion seines Besitzers immer in unmittelbaren Bezug zum aktuellen Geschehnis. Lob und auch Tadel müssen immer unmittelbar mit der Handlung in Verbindung stehen. Dies sollte spätestens ca. zwei Sekunden danach erfolgen. Sei geduldig und verliere nicht die Nerven, wenn dein Hund nicht direkt auf neue Kommandos hört. Ein konsequentes Verhalten bei der richtigen Erziehung ist dabei sehr entscheidend.

Hunde sprechen eine leise Sprache, dein Welpe hört, wenn der Kühlschrank geöffnet wird oder mit der Leckerlitüte geraschelt wird. Deswegen ist es unnötig und auch nicht richtig sie anzuschreien oder gar zu schlagen, wenn sie etwas falsch gemacht haben. Ein Lob ist wesentlich effektvoller und führt zum nachhaltigen Erfolg bei der Welpenerziehung. Eine Bestrafung sollte auch nur erfolgen, wenn du deinen Hund auf frischer Tat ertappst. Wenn du beispielsweise erst zu einem späteren Zeitpunkt bemerkt hast, dass dein Welpe sich auf deinem Teppich erleichtert hat, würde er nicht mehr verstehen, was er falsch gemacht hat. Der Zusammenhang von Tat und Bestrafung muss für den Welpen absolut klar sein.

Fein gemacht – Lob und Leckerli

Bei der Welpenerziehung spielt, neben einer verbalen Belohnung, die Belohnung mit Snacks eine tragende Rolle. Ein Leckerli zu bekommen, ist für jeden Hund eine große Motivation, um die gewünschte Aktion auszuführen. Hierzu eignen sich hervorragend zum Beipiel REAVET Trainingsleckerlis Extra Soft in verschiedenen Geschmäckern. Das weiche Hundeleckerli eignet sich dank der handlichen Größe ideal zur Belohnung während des Trainings. Damit dein Hund lernt, welches Verhalten richtig ist und welches das ersehnte Lob von Dir einbringt, sollte die Belohnung direkt erfolgen. Eine Belohnung sollte jedoch nicht ausschließlich mit Snacks erfolgen. Variiere bei der Art der Belohnung immer mal wieder. Dein Welpe freut sich ebenso über eine Streicheleinheit oder lobende Worte. Auch über ausgelassenes Spielen erfreut er sich.

Geduld ist der Schlüssel zum Erfolg

Es ist wichtig zu wissen, dass sich die kleinen Fellnasen anfangs nur fünf bis zehn Minuten am Stück konzentrieren können. Demnach ist es sinnvoll, bei der Welpenerziehung mehrere Übungen auf den Tag zu verteilen. Ist dein Welpe mit dem Training überfordert, zeigt er dies zum Beispiel durch Anzeichen wie gähnen oder sich kratzen. Vor dem Training sollte sichergegangen werden, dass der Junior aufnahmefähig ist. Müde oder hungrige Welpen können sich schlecht konzentrieren. Da Hunde sehr sensible Wesen sind, solltest du darauf zu achten, dass du dich selber ausgeglichen und geduldig verhältst. Im Schlaf verarbeitet der Welpe dann das Gelernte. Im alter von ca. sechs Monaten schafft es dein Welpe, sich etwa eine halbe Stunde am Stück zu konzentrieren.

Besuch der Welpenschule

Schon vor dem Einzug des kleinen Vierbeiners ist es wichtig, sich über gute Hundeschulen zu informieren. Eine adäquate Welpengruppe ist unerlässlich. Hier lernt dein Hund schon früh andere Hunderassen und deren Kommunikation kennen, schließlich darf man nicht vergessen, dass er in der Regel bisher nur unter seinesgleichen war.

Auch wenn diese Phase im Leben deines Hundes so wichtig ist, dauert sie nur wenige Wochen. Die Welpenzeit endet zwischen der 16. und 18. Lebenswoche. Das genaue Ende ist sowohl abhängig von der Rasse, so wie von individuellen Unterschieden wie die eigenen Veranlagungen, Eigenschaften und Charakterzüge, sowie Größe, Gewicht und Geschlecht jedes Hundes. Als Halter ist es wichtig zu wissen, wann die Welpenzeit vorrübergeht, um die Bedürfnisse und die Entwicklung deines Hundes optimal zu fördern. Denn je besser du auf die spezifischen Bedürfnisse in der jeweiligen Entwicklungsphase eingehst, desto unkomplizierter gestaltet sich der künftige Alltag mit deinem vierbeinigen Mitbewohner.

Stefan Görges
Welpen & Junghunde / Kommentare 0

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