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Ein Welpe zieht ein – Erster Tag: Dein Hundewelpen Ratgeber

Wenn dein Welpe das erste Mal seine tapsigen Pfoten in sein neues Zuhause setzt, ist das ein sehr besonderer Moment. Ab jetzt steht euch ein gemeinsames Leben voller Spiel, Spaß und Kuscheleinheiten bevor. Damit der erste Tag nicht in einem Fiasko endet und die Beziehung zwischen Hund und Herrchen einen guten Start hat, erklären wir Dir in diesem Beitrag, worauf Du bei der Abholung, Ankunft und Vorstellung des Welpen achten solltest.

Haus und Wohnung richtig vorbereiten

Der Tag des Umzugs ist ein sehr spannendes Ereignis - vor allem für Deine kleine Fellnase: sie lässt innerhalb eines Tages nicht nur ihre Mama und Geschwister zurück, sondern begegnet vielen Alltagsdingen zum ersten Mal. Der junge Hund wird in einer sehr sensiblen Phase von seiner Mutter und seinen Wurfgeschwistern getrennt. Daher ist es umso wichtiger, einen Ort des Vertrauens für den Welpen zu schaffen, wo er sich vom ersten Tag an wohlfühlt und von seinen neuen Menschen angenommen wird. Denn auch kleine Welpen haben ein Bedürfnis nach Sicherheit.

Bevor du deinen kleinen Liebling abholst, sollten in deiner Wohnung oder deinem Haus einige Vorkehrungen getroffen werden. Sorg auf jeden Fall dafür, giftige Zimmerpflanzen außer Reichweite zu platzieren. Das gilt für alle Gegenstände, die nicht den spitzen Zähnen deines Welpen zum Opfer fallen sollen oder potenziell gefährlich sein könnten. Auch Kabel und Elektrogeräte gehören dazu.

Wohnst du auf mehr als einer Etage, bietet sich ein Gitter an, das du an der Treppe installierst. Welpen sind anfangs sehr unsicher beim Treppensteigen. Auch einen Balkon solltest du absturzsicher gestalten oder unzugänglich machen.

Die Wohnung welpensicher machen in 5 Schritten

Wenn dein kleiner Welpe bei dir einzieht, wird er als erstes auf Entdeckungstour gehen. Damit er sich nicht in den ersten 10 Minuten einmal in alle Kabel gewickelt und deine Pflanzen durchprobiert hat, ist die Vorbereitung deiner Wohnung wichtig.

1. Alle Kabel gut sichern

Alles, was nach Kauspielzeug aussieht, wird auch gekaut. Gerade bei Kabeln am Fernseher, Router, Lampen und anderen Geräten kann das schnell gefährlich werden.

Möglicherweise verwickelt sich dein Welpe darin oder bekommt beim Zerkauen einen elektrischen Schlag. Um das zu verhindern, kannst du die Kabel ganz leicht in einem Kabelkanal oder so unter den Schränken verstauen, dass dein Welpe nicht herankommt. Auch nicht angeschlossene Kabel solltest du stets wegräumen, da auch hier die Gefahr der Strangulierung besteht. Erwischt dein Welpe doch mal mit seinen spitzen Zähnchen ein Stück des Kabels, empfiehlt es sich, dieses schnellstmöglich auszutauschen.

2. Giftige Pflanzen außer Reichweite platzieren

So schön sie sind, so giftig können sie beim Verzehr sein: deine Zimmerpflanzen. Informiere dich am besten über jede einzelne in Hinblick darauf, ob sie giftig ist oder nicht. Am einfachsten ist es, wenn du jede deiner Pflanzen weit oben auf Regalen oder Schränken lagerst, bis deine kleine Fellnase aus der Kauphase herausgewachsen ist. Von manchen Pflanzen genügen winzige Stückchen, um starke Vergiftungen oder sogar den Tod hervorzurufen.

Zu den giftigen Pflanzen zählen:

  • Ficus/Drachenbaum
  • Drachenlilie
  • Begonie
  • Alpenveilchen
  • Birkenfeige

Dazu kommen noch diverse andere Pflanzenarten, die deinem Vierbeiner bei Verzehr schaden können.

3. Treppen und Fenster versperren

Treppen stellen gerade im ersten Jahr eine Gefahr für deinen Welpen dar: So kann es bei Entdeckungstouren dazu kommen, dass dein kleiner Vierbeiner stolpert und sich ernsthaft verletzt. Aber auch die Gelenke sollten in den ersten 12 Monaten nicht zu sehr beansprucht werden, da die Knochen noch im Wachstum sind.

Um unerwünschtes Klettern auf den Stufen zu vermeiden, kann die Treppe ganz leicht mit einem Treppengitter versperrt werden. Das sichere Laufen auf den Stufen kannst du mit deinem Welpen immer mal wieder üben, gerade in der Anfangszeit empfiehlt sich aber das Hoch- und Runtertragen.

Die Neugierde der kleinen Fellnase macht auch für offenen Fenstern nicht halt: Zugänge zum Fensterbrett und Balkontüren sollten immer verschlossen sein, wenn dein Welpe im Raum ist.

4. Medikamente und Reinigungsmittel verstauen

Ebenso wie beim Ankauen von Kabeln und Pflanzen, machen Welpen auch nicht vor Medikamenten in Leckerli-Größe oder interessanten Flüssigkeiten halt.

Die meisten Medikamente haben auf Hunde nicht die Wirkung, die auf uns Menschen haben. So kann selbst das schwächste Medikament äußerst gefährlich für Deinen Welpen werden. Bewahre diese immer gut verschlossen in hoch hängenden Schränken auf und lass keine Blister offen rumliegen.

Das gleiche gilt für Putzmittel: Verschafft sich deine Fellnase Zugang zu den Flüssigkeiten, geht das innerhalb kurzer Zeit mit einer Vergiftung einher. Hast du den Verdacht, dass dein Welpe etwas Giftiges gefressen haben könnte, such unverzüglich den Tierarzt auf und halte Infos darüber bereit, was dein Vierbeiner gefressen hat.

5. Kerzen und Herdplatten im Blick haben

Nimmt Dein Welpe erst Kurs auf die flackernde Kerze auf dem Wohnzimmertisch, ist schnelles Handeln gefragt. Damit es nicht zu dieser Situation kommt und dein Welpe entspannt auf Tour gehen kann in den Räumen, solltest du Kerzen außer Reichweite aufstellen. Auch nicht brennende Kerzen laden zum Kauen und Fressen ein, was dem Magen gar nicht gut bekommt.

Bei Benutzung des Herdes kannst du Deinen Vierbeiner entweder solange in einem anderen Raum spielen lassen oder ihn gut im Auge haben, um eine Verbrennungsgefahr zu vermeiden. Das gleiche gilt für Bügeleisen, die auf einem wackeligen Bügelbrett schnell zum Verhängnis werden können.

Transport: Welpen nach Hause holen

Um den Welpen sicher nach Hause zu transportieren, empfiehlt sich eine stabile und gut verarbeitete Hunde-Transportbox. Damit er sich dann in seinen ersten Momenten ohne seine Mutter und Geschwister wohlfühlt und direkt einen vertrauten Geruch erfährt, gibt es einen einfachen Trick:

Hinterlasse Deinem Züchter während eines vorherigen Besuchs eine kleine Decke oder ein Handtuch. Darauf kann sich der Welpe und der Rest des Wurfes geruchsmäßig verewigen. Lege die Decke oder das Handtuch in das Körbchen und schon wird sich der Welpe dort gut aufgehoben fühlen.

Wichtig für die Fahrt ist ein Napf und Wasser, damit er in den Pausen trinken kann. Beträgt die Fahrtzeit unter drei bis vier Stunden braucht der Welpe in der Regel nicht gefüttert werden. Wenn bei einer längeren Heimfahrt eine Mahlzeit unbedingt notwendig wird, empfiehlt sich etwas Trockenfutter. Meist gibt dir der Züchter für die ersten Tage etwas vom gewohnten Futter mit. Dieses Futter kannst du entweder weiter füttern oder anschließend langsam auf dein bevorzugtes Futter umsteigen. Wichtig ist, dass Dein Welpe ein spezielles Welpenfutter bekommt. Dieses Futter ist perfekt auf die Bedürfnisse von Welpen abgestimmt. Dabei ist es besonders ausgewogen und schmackhaft. Einfach perfekt für energiegeladene Welpen, die ganz schnell groß und stark werden wollen.

Auf dem Weg ins neue Zuhause kann Dein Welpe Urin und Kot absondern, sich vielleicht auch erbrechen. Daher solltest du die Autorückbank mit saugfähigen Unterlagen auslegen, z.B. ein paar Handtüchern sowie einer kuscheligen Decke. Dass Dein Welpe während der Fahrt Durchfall bekommt oder erbricht, ist ganz normal und ein Zeichen für Nervosität und Schwindel im Auto - schließlich ist das höchstwahrscheinlich eine Premiere.

Nicht vergessen: Wenn du Deinen Welpen abholst, ist es sinnvoll ein Hundegeschirr und eine Welpenleine mitzunehmen. Denn selbst wenn die Fahrt nur kurz ist und Du ohne Zwischenstopps reist, ist er auf diese Weise leichter festzuhalten und somit in Sicherheit. Der Welpe ist noch unsicher und könnte sich plötzlich erschrecken und ausreißen. Frage am besten den Züchter nach dem Brustumfang des Welpen, um ein passendes Geschirr zu kaufen.

Welpen eingewöhnen

Kommt ein Welpe in ein neues Heim, ist seine Umwelt erst mal ungewohnt: überall völlig neue Eindrücke, eine neue Umgebung, andere Gerüche und Geräusche. Nehme auf ihn Rücksicht und versuche, ihm diesen ersten Tag möglichst angenehm und einfach zu gestalten. Lasse dem Welpen die Zeit, die er braucht, um sich langsam einzugewöhnen.

Am besten ist, Du lädst nicht gleich alle Freunde und Verwandte ein. Dann kann er in Ruhe seine neue Umgebung erkunden und beschnüffeln. Gerade in den ersten Wochen solltest du genügend Zeit mit deinem Welpen verbringen, damit ihm die Eingewöhnung leichter fällt. Dann kannst Du und Dein Hund sich gemeinsam aneinander gewöhnen, er kann sich an sein neues Umfeld anpassen und Du kannst mit ihm eine Alltagsroutine entwickeln. Kleiner Tipp: Denke daran, dass der Welpe am Anfang noch keine Treppen laufen sollte, da die Knochen noch nicht richtig gefestigt sind. Dies kannst Du aber im Laufe der nächsten Monate mit ihm trainieren.

Erste Nacht im neuen Zuhause – Darauf musst Du achten

Nach so viel Aufregung braucht Dein Welpe erst einmal viel Ruhe und Erholung. Hier haben wir noch einige Tipps für die ersten Nächte, die Dein Welpe in seinem neuen Zuhause verbringt:

Warten, bis dein Welpe auf die Toilette gegangen ist. Schalte das Licht erst dann aus, wenn du sicher bist, dass Dein Welpe für einige Stunden einhalten kann. Falls er doch nachts nochmal raus muss, gestalte den Weg vor die Tür so langweilig wie möglich, damit er leicht wieder ins Bett zurückfindet und nicht abgelenkt wird.

Platziere sein Bettchen in einem ruhigen Bereich des Raumes. Vermeide es, den Schlaf deines Welpen durch ein- und ausgehende Personen zu stören, indem Du einen ruhigen Bereich in Deinem Haus wählst, an dem du den Platz für Deinen Welpen für die Nacht einrichtest.

Für die erste Nacht im neuen Zuhause gilt: Dein Welpe muss deine Nähe spüren. Eine große, verschließbare Box solltest du möglichst nah an deinem Bett platzieren. So verlockend es auch ist hinüberzugehen und mit ihm zu kuscheln, versuche den Welpen nicht aus dem Bett zu nehmen, wenn er mitten in der Nacht anfängt Geräusche zu machen. Wenn Du es doch machst, denkt dein Welpe, dass er gerade deine Schwäche herausgefunden hat und wird versuchen, Deine Aufmerksamkeit Nacht für Nacht wieder auf sich zu lenken. Lege Deine Hand stattdessen auf die Box und beruhige ihn mit Deiner Stimme, bis er sich beruhigt hat.

Wir raten dir davon ab, Deinen Welpen im Bett schlafen zu lassen, auch wenn er grundsätzlich später dort schlafen darf. Im Bett kann sich Dein Welpe weniger gut bemerkbar machen und löst sich vermutlich dort, wenn er mal muss. Neben dem Bett in seiner Box wird Dein Welpe sich laut bemerkbar machen, sodass du aufwachst und direkt reagieren kannst. Diese Box kannst Du mit einer kuscheligen Decke auslegen, um es Deiner kleinen Fellnase gemütlich zu machen.

Der Welpe ist endlich da! Die ersten Lebensphasen Deines Hundes sind die sensibelsten. Für den bestmöglichen Start ins Leben findest Du bei uns passende Produkte, die euch in der ersten Zeit unterstützen. Entdecke unser hochwertiges Welpensortiment! Bereits tausende, glückliche Kunden vertrauen seit Jahren auf REAVET Junior Complete. Besonders geschätzt wird die spezielle Kombination unserer hochwertigen Rohstoffe zur Unterstützung der natürlichen Knochenentwicklung.

Stefan Görges
Welpen & Junghunde / Kommentare 0

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