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Welcher Hund passt zu mir?

Mittlerweile gibt es gut 350 Hunderassen – da fällt die Auswahl schwer.

In Deutschland werden jährlich tausende von Hunden in Tierheime abgegeben, mit Gründen wie Zeitmangel, Veränderung der finanziellen Situation, aber auch kein Interesse oder Trennung. Ein Tier bedeutet, sein Leben lang die Verantwortung für ihn zu übernehmen, mit allem, was dazu gehört.  

Wenn Du also ernsthaft überlegst Dir einen Hund zuzulegen, dann gilt es, sich vorher ein paar grundlegende Gedanken dazu machen: Passt ein Hund in mein Leben? Und wenn, welche Rasse würde passen? Und muss es ein Rassehund sein? Oder ein Tierschutzhund?

Wenn Du ein aktiver Mensch bist, Dich am liebsten draußen in der Natur aufhältst und ländlich wohnst, wäre ein sportlicher Hund sicherlich die bessere Wahl. Genießt Du es dagegen, Deine Zeit in Deinen eigenen 4 Wänden zu verbringen und zu viel Aktion kommt Dir nicht so entgegen, dann wäre ein Hund mit viel Bewegungsdrang für beide Seiten eine Qual.

Keine unüberlegten Entscheidungen

Sich einen Hund anzuschaffen, sollte von vielen Seiten betrachtet werden. Es sollten vor allem die grundsätzlichen Punkte geklärt werden bevor die Frage auftaucht, welcher Hund es letztendlich sein soll:

  1. Wie sieht meine Wohnsituation aus? Ist die Haltung von Hunden in Deiner Wohnung oder Haus überhaupt erlaubt?

Mittlerweile wird Tierhaltung in Mietwohnungen vermehrt untersagt. Lese in Deinem Mietvertrag nach oder frage nochmals bei Deinem Vermieter an. Wohnst Du bereits im eigenen Haus, dann bist Du Deinem Vierbeiner schon einem Schritt näher.

Wie sieht es jedoch zukünftig aus? Denke daran, wenn ein Umzug ansteht, nimm Dir Zeit, denn ein Umzug mit Hund wird Dich in unserer jetzigen Zeit auf eine Geduldsprobe stellen.

  1. Wie sieht meine finanzielle Situation aus? Kann ich mir einen Hund langfristig leisten?

Egal, ob Mischling oder Rassehund vom Züchter, die Anschaffungskosten können schon ein kostspieliger Faktor sein. Ein Rassehund vom Züchter ist jedoch eine deutlich höhere Investition als ein Tierschutzhund. Hier sprechen wir von den einmaligen Kosten.

Es komme aber auch die laufenden Kosten hinzu, wie Hundesteuer, Hundeversicherungen, vielleicht auch eine OP-Versicherung, Tierarzt oder andere Therapeuten, weiterhin die Ausbildungskosten wie Hundeschule aber auch die Ausstattung wie Hundebett, Kissen, Leinen etc. Und zu alledem kommt natürlich noch die tägliche Versorgung in Form von Hundefutter.

Stelle also sicher, dass Du diese finanziellen Mittel jeden Monat zur Verfügung hast, um die laufenden Kosten zu decken. Vor allem sollten ‚Reserven‘ vorhanden sein, um die spontanen Kosten wie einen Tierarzt- oder Tierklinikbesuch abzudecken.

Auch der Urlaub sollte bedacht werden. Entweder Du machst Urlaub mit Deinem Hund und Du nimmst ihn mit, ansonsten wäre eine zuverlässige Person oder Hundepension notwendig, die Deinen Hund für die Zeit übernimmt. Alles Kosten, die nicht vergessen werden sollten.

  1. Bekommst Du Unterstützung, wenn Du verhindert bist? Wer passt auf Deinen Hund auf?

Häufig ist es die Familie oder Freunde, auf die Du zählen kannst, wenn Du beruflich unterwegs bist oder aus gesundheitlichen Gründen für Deinen Hund ausfällst. Kläre das vorher ab.

  1. Wie sieht Deine Lebensplanung aus? Und bist Du bereit Dein Leben und Deine Freizeit Deinem Vierbeiner anpassen?

Wie sieht Dein Alltag aus? Hast Du einen geregelten Tagesablauf? Oder bist Du viel unterwegs? Arbeitest Du viel? Dann wäre ein Hund nicht die beste Wahl. Wenn Du Deinen Hund mit zur Arbeit nehmen darfst oder die Option hast, Deinen Hund täglich bei Deiner Familie oder Freunde unterzubringen, kann es für einen Hund sprechen. Sei Dir jedoch bewusst, dass ein Hund bis zu 16 Jahre, wenn nicht sogar noch älter, werden kann.  Die Lebenserwartung bei größeren Hunden ist meist geringer als bei kleineren Hunden.

Natürlich ist ein Leben nicht bis ins kleinste Detail planbar, aber Du solltest flexibel bleiben und Deiner Verantwortung bewusst sein, dass Du einen Begleiter hast, für den Du Sorge tragen und den Du in Deiner Lebensplanung einbeziehen musst.

Wie sieht es mit Deiner Freizeit aus? Dein Hund möchte nach Deinem Arbeitsalltag und am Wochenende gerne beschäftigt werden. Hier ist Deine Bereitschaft wichtig, Deine Aktivitäten und Deine Zeitplanung umzustrukturieren, damit du deinem Vierbeiner und seinen Bedürfnissen gerecht werden kannst. Es gibt auch viele Sportarten und sehr viele weitere Hobbys, die du mit deinem Hund zusammen machen kannst.

Sei Dir also sicher, dass Du Deinen Hund in guten, wie in schlechten Zeiten an deiner Seite haben möchtest.

  1. Bist Du fit genug, um Dich lange um Deinen Hund zu kümmern? Welches Hundealter passt zu Dir?

Möchtest du einen Welpen, einen Junghund oder gern einen Senior als Partner an deiner Seite haben? Egal für welches Alter du dich entscheidest: Dein Gesundheitszustand kann auch ein Kriterium in der Entscheidung sein, denn jeder Hund hat in seiner Lebensphase seine Bedürfnisse, denen Du gerecht werden solltest.

Hier spielt auch die Größe des Hundes eine Rolle. Bei Rückenproblemen z.B. wäre ein kleiner oder mittelgroßer Hund vorteilhaft, damit Du ihn ihm Notfall auch heben und tragen kannst. Weiterhin auch für den Fall, dass Ihr spazieren geht und er Dir unverhofft in die Leine springt.

  1. Bist Du eine Ordnungsfanatiker? Spielt Sauberkeit eine große Rolle für Dich?

Hat man einen Hund im Leben, verändert sich der Haushalt, das soll Dir gewiss sein. Akribisch sauber geht in einem Hundehaushalt einfach nicht, denn Hunde lieben es, sich im Gras oder Erde zu wälzen oder auf dem Acker und im Laub zu toben und zu spielen. Besonders bei schlechtem Wetter ist das Saubermachen von Hundepfoten und Böden an der Tagesordnung.

Im Frühling und im Herbst kommt noch die haarige Zeit hinzu, denn dann ist Fellwechselzeit. Dh. Haare überall.

Viele Vierbeiner dekorieren auch gern die Wohnung neu, indem sie lose Gegenstände von A nach B transportieren. Wenn du einen Socken vermisst, dann schau doch einmal im Hundekorb nach.

Wenn du morgens, beim Aufstehen in eine Pfütze trittst oder Dir schon aus dem Wohnzimmer ein Geruch entgegen strömt, dann musst Du bereit sein, diese Hinterlassenschaften wegzuräumen.

Unverdaute Knochenstückchen oder Futter werden mit Vorliebe auf dem flauschigen Teppich wieder hervorgeholt.

Es gibt auch Rüden sowie protestierende Hunde könnten zudem deine Wände oder Polstermöbel markieren.

Hund ja oder nein: Wie Du Deine Entscheidung auch triffst

Du hast nun einen kleinen Einblick in das Leben mit einem Hund erhalten und hast dabei feststellen können, dass Du mit der Anschaffung eines Vierbeiners die Veränderungen in deinem Leben tolerierst, dann steht noch die Entscheidung aus, welcher Hund soll es werden.

Kriterien für Deine Auswahl:

Die Größe

Die Größe sollte in jedem Fall berücksichtigt werden und an deine Wohn- und Lebensverhältnisse angepasst sein. Du solltest den Hund auf jeden Fall die Treppen hochtragen können. Ein Garten ist für einen Hund ideal und eine gute Voraussetzung, aber tatsächlich kein Muss, wenn Du bereit bist ihm regelmäßig Ausgang zu gewähren.

Die Felleigenschaften

Soll es ein langhaariger Hund sein? Dieser benötigt regelmäßige und intensive Fellpflege. Oder ein kurzhaariger Hund, der in der Regel einfach nur gebürstet werden muss. Der Vorteil von kurzhaarigen Hunden ist oft die unkomplizierte Fellpflege und sie tragen wesentlich weniger Dreck mit in die Wohnung. Bestimmte Rassen wie zum Beispiel der Rauhaardackel oder Goldendoodle müssen regelmäßig getrimmt werden.

Charakter und Temperament

Soll Dein Hund eine Sportskanone sein und Dich beim Fahrradfahren, Joggen oder beim Reiten begleiten? Oder bist du eher der gemütliche Typ, der nur gerne durch den Park oder den Wald spazieren geht?   

In jedem Fall solltest du die Wahl der Hunderasse an Deine aktuelle Lebenssituation anpassen und Dich vorher gut informieren. Alle Hunde haben ihre eigenen Vorzüge, doch nicht alle sind für jede Lebenssituation geeignet.

Sowas wie Hunde für Anfänger und Fortgeschrittenen gibt es nicht. Welche Entscheidung Du auch triffst, ob Rassehund vom Züchter oder aus dem Tierschutz oder auch ein Mischling, es kommt letztendlich darauf an, wie gewillt Du bist, Deinen Hund und seine Eigenschaften kennenzulernen.

Bist Du bereit Arbeit und damit Deine Freizeit in Deinen Hund zu investieren, weil Dir das Zusammenspiel mit Deinem Hund Freude bereitet? Bist Du offen und bereit dazuzulernen und Dir auch fachliche Unterstützung und Beratung zu suchen, um Deinem Hund gerecht zu werden? Dann wirst Du viel Freude an und mit Deinem vierbeinigen Freund haben.

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